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Vertraue dem Rot

Wassermelone, Blutorange, Kirsche, Erdbeere, Rote Bete, Radieschen

Stop den Krankheiten

Die „rote Gruppe“ reduziert das Risiko von Gefäßkrankheiten und das Risiko, Tumore zu entwickeln. Außerdem sind sie wichtig für den Schutz des Epithelgewebes.

Charakteristisch für diese Gruppe ist der hohe Gehalt zweier Phytamine mit starken antioxidanten Eigenschaften: das Lycopin und die Anthocyane. Das Lycopen beugt dem Brustkrebs und dem Eierstockkrebs bei Frauen und dem Prostatakrebs bei Männern vor. Die Anthocyane sind sehr hilfreich bei der Behandlung von Gefäßkrankheiten, bei der Stärkung der Blutgefäße, bei der Vorbeugung der Arteriosklerose, verursacht durch zu viel Cholesterin, bei der Hemmung von Thrombosenbildung und bei der Verbesserung der Sehfunktion.

Der Konsum von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Anthocyanen ist auch verbunden mit einer geringeren Anfälligkeit für Tumorbildung. Tomaten sind die wichtigste Lycopenquelle, besonders gekocht mit Olivenöl, was das Lycopen für den Körper besser verwertbar macht. Auch die Wassermelone ist reich an Lycopen. Lycopen ist ein Carotinoid mit einer hohen antioxidanten Wirkung, es bekämpft die freien Radikalen durch Einwirkung auf die Zellmembran und auf die Lipoproteine, Moleküle, die das gegessene Fett durch das Blut transportieren. Der Lycopengehalt steigt mit der Reifung der Früchte, diese sind daher gehaltvoller.

Blutorangen enthalten Anthocyane, Erdbeeren und Kirschen hingegen enthalten Carotinoide, welche viele Arten von Tumoren, Gefäßerkrankungen, incl. Schlaganfällen, grauem Star, der Zellalterung, der Hirnalterung und der Hautaltrung vorbeugen.

Erdbeeren und Blutorangen enthalt viel Vitamin C, welches nicht nur antioxidant wirkt, sondern auch die Produktion von Collagen fördert, die Immunabwehr und die Gefäße stärkt, die Wundheilung beschleunigt und die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung fördert.

Verwendung in der Küche

Die „rote Gruppe“ kann roh oder gekocht genossen werden. Als sommerliche Mahlzeit für Kinder empfiehlt sich der frische Verzehr im Ganzen oder püriert, auch mit dem Zusatz von Kräutern als leichte Sauce nicht nur zur Pasta sondern auch auf dem Brot. Radieschen, früher sehr oft gegessen, weil man sie für beruhigend hielt, ist eine feine Zutat für Salate – ob im Ganzen oder in Stücke geschnitten – verfeinert mit Olivenöl und Gewürzen.

Alle roten Früchte können schon von den Kleinsten gegessen werden, auch als Zutat für Cremes und Torten.

Rote Bete wird ausschließlich gekocht gegessen, in Salaten oder als Füllung für Pasta. Auch Kindern mögen rote Beete aufgrund ihres süßlichen Geschmacks.

Kuriositäten

  • Die Erdbeere – Frucht der Leidenschaft... Man sagt, das die Damen am Hofe Ludwigs XIV.
  • Erdbeeren mit Zucker und Sahne aßen, wenn Sie einen Mann verführen wollten.
  • Geboren in China, von Sizilien adoptiert – die Blutorange... Die Blutorange, welche ursprünglich aus China stammt, wird seit dem 15. Jahrhundert in Italien angebaut. Manche Quellen behaupten, das sie schon den Römern im 1. Jahrhundert n.C. Bekannt waren. Derzeit ist Sizilien das einzig anerkannte Anbaugebiet für Blutorangen.
  • Rot und grün – die Wassermelaone... Man sagt eine Wassermelone sei reif, wenn deren Schale dunkelgrün mit gelben Linien ist und sie sich ganz leicht von der Pflanze löst.